Freche Behauptungen

Ab und zu sollte man freche Behauptungen aufstellen und diese auch festhalten um festzustellen, ob man Recht damit hatte. Hier ein paar persönliche Behauptungen zur Zukunft:

Die schweizer Mehrwertsteuer wird nicht mehr von 8% auf 7.6% reduziert. Politiker werden argumentieren, die Umstellung sie zu teuer.

Sprachsteuerung von Handy und Computer wird sich die nächsten 10 Jahre nicht durchsetzen trotz aktuellem iPhone Hype. Einerseits ist die Steuerung immer noch nicht wirklich Benutzerfreundlich. Anderseits ist es kein grosses Benutzerbedürfnis. Die Technik für Sprachsteuerung ist schon lange verfügbar. Stellen sie sich ein Grossraumbüro vor in dem alle mit dem Computer sprechen…..

Ebensowenig wird sich Videotelefonie durchsetzen. Wer will sich schon vor jedem Anruf kämmen?

IPv6 wird sich nicht durchsetzen, bevor eine Lösung verfügbar ist, die es erlaubt, interne Firmennetze gegen aussen vor Ausspähen zu schützen wie heute mit NAT. Dass die MAC Adresse auch in der IPv6 Adresse eingebunden ist, wäre ein weiteres Hindernis, da so jeder Computer auch auf Reisen und egal von wo er ins Internet kommuniziert, immer eindeutig identifizierbar wäre. Dies ist jedoch durch die sogenannten “Privacy Extensions” schon bei vielen Betriebssystemen gelöst.

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Dem Internet gehen die Adressen aus

Jeder Server und jedes Gerät im Internet benötigt eine sogenannte IP Adresse. Vergleichbar mit den Postleitzahlen im Postverkehr. Das aktuell genutzte IPv4 System hat 4,294,967,296 Adressen und diese gehen rasant zur Neige. Das Internet wächst stetig und braucht immer mehr Adressen. Man kann sich das Problem gut vorstellen: Die Postleitzahlen für ein Land, welches wächst würden irgendwann zur Neige gehen. So passiert in Deutschland nach dem Mauerfall. Es gab nicht genug Postleitzahlen für alle. Genau wie damals auf ein komplett neues System umgestellt werden musste, ist auch der Wechsel im Internet nötig: auf IPv6 welches 340,282,366,920,938,000,000,000,000,000,000,000,000 Adressen bietet. Das sollte vorerst für eine Weile reichen.
Das grosse Problem ist, dass die IPv4 Adressen noch dieses Jahr aufgebraucht sein werden. Das heisst nicht, dass das Internet nachher nicht mehr funktioniert. Aber jeder neue Server der eingerichtet werden soll braucht auch seine eigene Adresse. In Absehbarer Zeit werden die Reserven, welche Firmen und Netzwerkbetreiber noch haben auch aufgebraucht sein und dann wird es extrem dringend, auf IPv6 umzustellen. Momentan funktionieren aber noch die allermeisten Geräte mit IPv4. Alle gängigen PC- und Handybetriebssysteme unterstützen wohl IPv6, sind aber meistens nicht korrekt für die Kommunikation über IPv6 eingerichtet oder dann unterstützt der Internetprovider noch gar kein IPv6.

Obwohl dies ein riesiges Problem ist, da ja heute fast alles vom Internet abhängt, scheinen sich noch sehr wenige wirklich darum zu kümmern.
Tatsache ist: die alten Adressen gehen aus und alle Netzbetreiber sollten eigentlich sofort umstellen. Der einzelne Anwender kann wohl seinen PC für IPv6 einrichten. Das nützt aber überhaupt nichts, solange der IneternetProvider noch kein IPv6 anbietet und auch die Server sämtlicher angesurfter Webseiten oder die Mailserver auf IPv6 umgestellt sind. Man kann sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen wie lange das dauern wird aber es nimmt bestimmt Jahre in Anspruch.
Wir steuern also munter auf ein riesiges Problem zu ohne dass es die Meisten zu Kenntnis nehmen.

IPv4 Countdown
heise: IPv4: Countdown-Vergabepolitik in der Diskussion

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Schutz vor Firesheep und Abhören von Passwörtern und Daten

Ein praktischer Schutz vor Firesheep und anderen Abhörmethoden bietet das Firefox Plugin HTTPS Everywhere. Dieses Plugin leitet den Browser automatisch auf verschlüsselte HTTPS Verbindungen.

Es darf bei dieser Gelegenheit wieder einmal erwähnt werden, dass sämtliche unverschlüsselt per Browser übermittelte Daten mit einfachsten Mitteln abgehört und missbraucht werden können.

Es bleibt zu hoffen, dass immer mehr Anbieter auf sichere, verschlüsselte Kommunikation umstellen. Google Mail wurde zum Beispiel auf https umgestellt.

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Firesheep: Facebook hacken kinderleicht

Das Firefox Plugin Firesheep zeigt wie einfach es ist, angemeldete Benutzer z.B. bei Facebook zu hacken.

So lassen sich ganz einfach alle Facebook Benutzer anzeigen, welche im gleichen Netzwerk sind (zum Beispiel in der gleichen Firma). Nachdem das Plugin alle Benutzer im gleichen Netzwerk gefunden hat, kann man die Angemeldete Verbindung mit doppelklick übernehmen und von da an als der andere Benutzer agieren.

Dieses Firefox Plugin hat endlich einiges an Reaktionen ausgelöst und es scheint, dass nun viele Firmen endlich auf verschlüsselte Kommunikation umstellen

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PDF Dokumente sind gefährlich

Aufgepasst beim öffnen von PDF Dokumenten! Diese können schädlichen Inhalt enthalten. Als Schutz vor schädlichen PDF Dokumenten empfehlen wir dringend, JavaScript im PDF Reader abzuschalten unter: Bearbeiten/Grundeinstellungen
Heise Artikel zum Thema

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Tor wird für Angriffe missbraucht

Der zum Schutz von Privatsphäre entwickelte Anonymisierungs-Proxy Tor wird immer öfter zum ausführen von Angriffen auf Webseiten und E-Mail Konten missbraucht.
Wie die Auswertung von zufällig ausgewählten Logdateien unseres eigenen Tor-Servers ergaben erfolgen sehr oft Zugriffe auf Webseiten und Mailserver mit unterschiedlichen Loginnamen und Passwörtern, was eindeutig auf Einbruchversuche hindeutet.
Traurig!
Offensichtlich missbrauchen also inzwischen viele “böse” Individuen das Tor Netzwerk, welches eigentlich zur Wahrung von Menschenrechten und Privatsphäre dienen soll.

Wichtig: Zu beachten bei der Nutzung von Tor:

  • Tor soll Menschenrechte und vor missbräuchlicher Zensur schützen
  • Tor dient zur Anonymisierung von Internet-Zugriffen
  • Tor kommuniziert zwar verschlüsselt, deswegen ist aber Surfen über Tor nicht sicherer und kann abgehört werden.
  • Es muss damit gerechnet werden, dass Tor Server mit dem Ziel betrieben werden, übermittelte Passwörter abzuhören. NIE Passwörter über Tor unverschlüsselt senden!

Ender Informatics steht ein für Menschenrechte und freie Meinungsäusserung und betreibt deshalb zur Unterstützung des Tor Projekts einen eigenen öffentlichen Tor-Server.

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Security Now! Fantastic Tip of the Week Award

Ender Informatics erhält den

Security Now! Fantastic Tip of the Week Award

in Podcast Episode 124. Vergeben von Steve Gibson und Leo Laporte.
Diese beiden produzieren einer der besten Podcasts unter http://twit.tv/sn

Auf eine Höreranfrage haben wir offline-update empfohlen und erhielten dafür tatsächlich diese ehrenvolle Auszeichnung :-) .
Ehre gebührt aber nicht uns sondern den Schöpfern dieses genialen Tools: dem Heise Verlag, Karsten Violka und Torsten Wittrock.

Offline Update ermöglicht es auf einfachste Weise CD’s oder DVD mit den aktuellsten MS Updates für den offline-Einsatz zu erstellen.

Links zum Thema:
http://www.grc.com/sn/SN-124.htm Transcript Episode 124 (nach “Switzerland” suchen :-)
http://twit.tv/sn Security Now Podcast
http://www.heise.de/ct/projekte/offlineupdate/ Offline Update

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Fehlerbericht einmal anders….

Mein Computer reisst mich in den Wahnsinn.Dabei erinnert er mich (schon jetzt) an meine eigene im Wachsen befindliche Demenz. Denn er lässt mich im Stich: zuerst spielte er die Videos recht hakelig, ruckig. Dann – seit einigen Tagen – dauert alles, ja alles, was er soll und wofür ich ihn ja gekauft habe, endlos lange. Und heute nun hat er mich total ausgespielt. Er sollte am unteren Ende des Schriftstücks im Bereich Fusszeile (ja, sicher schon etwas ausserhalb des Druckbereichs) einfach nur „Seite 1“schreiben. Hat er nicht gemocht. Dann habe ich die Seite (mit der Fusszeile) etwas umgebaut, damit er normativen Platz hat. Hat er auch nicht gemocht! Dann habe ich die Fusszeile aufgegeben und die „Seite 1“ in den Text aufgenommen. Hat er auch nicht gemocht. Dann habe ich mal versucht, im Seitentext ein oder zwei Zeilen als Leerzeilen zu schlagen, um zu sehen, was da nun wird. Hat er auch nicht gemocht und sich mit nix mehr gerührt. Also habe ich ihn herunter gefahren. Aber nach dem folgenden Hochfahren hat er sich nicht gerührt. Wieder herunter und herauf. Aber das hat er überhaupt nicht leiden mögen! Er ist beleidigt. Er nimmt jetzt auch mein Kennwort nicht mehr an und fragt ganz frech, ob ich das richtige Kennwort vergessen hätte. Er geht nur immer bis zum ersten, maximal dritten Kullerchen und fragt diese Frechheit:“haben Sie Ihr Kennwort vergessen?“ Ich habe es nicht vergessen! Und nicht falsch geschrieben, sondern jedes Zeichen bewusst gesetzt. Er hat es vergessen! Er ist dement! Und deswegen mag ich ihn nicht mehr. Wir stecken ihn in die Psychiatrie, BASTA! Ich fürchte nur, er geht nicht alleine und nimmt mich mit.mit freundlicher Genehmigung des Urhebers: D. Jordan

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Windows Server: Blue Screen nach dynamic disk konvertierung

Die Konvertierung einer Boot Disk mit Windows Server 2003 schlug fehl, weitere Informationen sollen in der Ereignisanzeige zu finden sein. Leider waren dazu keine Einträge zu finden. Also Server neu gestartet…. und Blue Screen bewundert mit:STOP: 0x0000007B (0xF789EA98, 0×0000034, 0×00000000, 0×00000000)Also die Festplatte an ein laufendes System angeschlossen: Dort war die Partition als unlesbar markiert. Selbstverständlich hätten wir auf die zuvor angefertigte Komplettsicherung zurückgreifen können aber wir wollten doch genauer wissen was da falsch war:

Also mit einer Ubuntu Debian CD gebootet. Unter Linux liess sich die Disk ohne Probleme mounten und auf die Daten zugreifen. Es war also ncoh alles vorhanden. Also haben wir schlicht mit fdisk den Partitionstyp von “SFS” Typ 42 zurück auf NTFS Typ 7 geändert.
Neu gestartet und der Windows Server bootet und läuft wieder einwandfrei -> dank Linux!

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DataMatrix generieren mit Excel und Data Matrix Encoder

Mit einer Lösung des Herstellers ID Automation konnten wir erfolgreich ein Projekt für einen Kunden umsetzten um jeweils tausende DataMatrix Barcodes in Serienbriefen zu generieren.

Einige technische Hürden waren zu bewältigen. So dauerte die Generierung von 300 DataMatrix Grafiken über 5 Minuten und bei 1000 Grafiken stürzte das System meistens ab.

Hier als Hilfe für andere Benutzer dieser Software die Lösung für schnelleres Generieren:

  1. Script IDAutomation_DataMatrix_Macros.bas statt IDAutomation_Native_DatamatrixMacro.bas verwenden
  2. Formel =EncDM(A1) statt =EncNDM(A1)
  3. folgende Zeilen auskommentieren:
    ‘Option Compare Database
    ‘Option Explicit

Damit erfolgt die Generierung innert Sekunden

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